Bendix vom Drei-Städte-Eck
Bendix vom Drei-Städte-Eck

Bücher zum Thema Hund und Kind

 

gibt es natürlich auch. Da dies Thema so sensibel ist, würde ich mir wünschen, dass solche Bücher VOR Einzug des Hundes ihren Platz in der Familienbibliothek erhalten, natürlich bereits gelesen.

 

Es ist in der Regel einfacher, sich vorher zu informieren, bevor der 'Hund' in den Brunnen gefallen ist.

  • Das Hundebuch für Kids: So wird dein Hund dein bester Freund                                                

  • Das Hundebuch für Kids; verstehen, erziehen, spielen                 

  • Kind trifft Hund                                                                    

  • Wieso? Weshalb? Warum? Junior 41: Mein Hund                                    

  • Welpen und Kinder: So werden sie gemeinsam groß

  • Mit Kind und Köter

  • So klappt's mit Kind und Hund

 

  •   DVD - Kind und Hund

        Der Ratgeber für eine harmonische Beziehung –

Ein weiteres spannendes Thema im Bereich Kind und Hund ist die 'Canepädagogik' (geschütztes Wort! von Corinna Möhrke)

 

Von Frau Möhrke ist auch ein Buch erschienen, mit dem Namen 

 

Canepädagogik;Hilfe zur Erziehung mit dem und durch den Hund

 

 

Canepädagogik basiert auf einem heilpädagogischen Konzept und bietet sog. verhaltensauffälligen Kindern und Jugendlichen Hilfe zur Erziehung über den pädagogisch begleiteten Umgang mit Hunden.


Im Gegensatz zu anderen hundgestützt arbeitenden, pädagogischen Angeboten wie z. B. TherapiehundSchulhundBesuchshund oder auch Lesehund (Lesehund® -R.E.A.D.®)greift diese nicht auf speziell geschulte Hunde zurück, sondern setzt ausschließlich nicht ausgebildete Hunde ein.

 

In unserer Gesellschaft spielen Hunde für Menschen die unterschiedlichsten Rollen. Da heutzutage viele Kinder in der Familie immer mehr auf sich gestellt sind, wird der Hund als Familienhund ständig wichtiger. Hunde sind soziale Lebewesen und haben dementsprechende Ansprüche. In der Entwicklung des Sozialverhaltens der Kinder spielt der Hund oft eine wesentliche Rolle. Um mit einer anderen Tierart gut zurecht zu kommen, muss man sich in sie hineinversetzen und Empathie (Einfühlsamkeit) entwickeln. Der Jugendliche entwickelt somit Respekt für das andere Lebewesen. Aus diesem Respekt entwickelt sich auch Verantwortungsgefühl gegenüber dem Hund. Der Jugendliche lernt Verantwortung zu tragen. All diese Faktoren haben einen großen positiven Einfluss auf die Persönlichkeitsentwicklung der Kinder in unserer modernen Gesellschaft.

Oft sieht man leider eine andere Entwicklung: Kinder tragen die Verantwortung für sich schon viel zu früh und vereinsamen in unserer Gesellschaft. Sozialverhalten wird weniger gefördert als die Fähigkeit, sich auf aggressive Weise zu behaupten. Anderen gegenüber Einfühlsamkeit zu zeigen wird häufig als Schwäche angesehen. Somit bleibt auch der Respekt für den Mitmenschen auf der Strecke. Da viele Jugendliche nur für sich verantwortlich sind, sind sie später nicht in der Lage, Verantwortung für andere (z.B. die eigenen Kinder) zu übernehmen. Dieser Prozess wird von sich aus kein Ende finden.

Die Arbeit „Hundgestützte offene Jugendarbeit“ versucht diesen Teufelskreis zu durchbrechen, indem Hunde in der therapeutischen Arbeit mit Jugendlichen eine wesentliche Rolle spielen. Es wird Zeit, dass diese Arbeit die angemessene Anerkennung findet, denn die Jugend ist die Zukunft.

Jan Nijboer *

Windeck, 02.09.2005

 

 

 

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