Bendix vom Drei-Städte-Eck
Bendix vom Drei-Städte-Eck

Im Juli

 

feiern wir wieder Geburtstag...... der F-Wurf der Hovawarte aus dem Vogelnest feiert seinen

2. Geburtstag

 

Häppie Börsdei

 

Fee Mina, Fina, Fibiana, Flamara,  Firas, Fillian und Flemming!

 

Lasst Euch verwöhnen, nach Strich und Faden, mit Leckerlis und Würstchen füttern

Im  Juni

 

waren Nerven gefordert.....

 

Am 5. Juni bin ich mit Lulu zum Herz-Echo gewesen, mit einem super Ergebis. Vom Herzen her kann sie 14 werden ♥, was wir doch stark hoffen. Das Herzecho war im Vorfeld der KehlkopfOP, die am 7. Juni stattgefunden hat.

 

An diesem Tag war es sehr warm.... der Termin stand aber schon 5 Wochen. So weit, so gut. Am selber Tag haben wir Lulu wieder mit nach Hause bekommen, incl. der Fütterungsanweisungen und wie die Medis zu verabreichen sind. Soweit sollte es aber dann gar nicht kommen.

 

Donnerstag fand also die OP statt, abends hat Lulu nichts mehr getrunken, sondern sich gleich verkrochen und ist nicht mehr aufgestanden. Hm, nichts weiter dabei gedacht, sie ist 11 und so ganz einfach ist die OP ja auch nicht. Freitagmorgen wollte sie nicht aufstehen, nicht trinken, nichts fressen, nicht den Lieblingsjoghurt mit Honig und an die Verabreichung der Medis war auch nicht zu denken. Die Witterung, Hitze ohne Ende, hat es nicht besser gemacht. Dank der nicht nur moralischen Unterstützung meiner 'Hovi-Mädels' haben wir den Freitag und Samstag gewuppt. Ab Samstagabend ging es aufwärts. :-)

 

Für die Atmung war es eine deutliche Verbesserung!!!!

Der April

 

brachte es zutage...... wir wurden an den ersten wärmeren Tagen stutzig: Lulus Atmung hörte sich 'komisch an. Kehlkopflähmung war unser Verdacht, der sich Ende April nach einer Laringoskopie auch bestätigt hat. Da wir nicht warten wollten, bis es akut wird, haben wir uns entschlossen Lulu zeitnah operieren zu lassen. 

Im März

 

el Bandito feierte ja auch Geburtstag, ebenso wurde er mit besonderen Leckerlis verwöhnt.... 

 

'Digger' :-)  Alles erdenklich Liebe und Gute zu Deinem neunten Geburtstag und überrasche uns bitte weiterhin nur positiv. Wir freuen uns auf weiterhin viele gesunde und aktive Jahre mit Dir.

 

ist es ja schon wieder so weit..... der Geburtstag jährt sich. Den Anfang macht wie immer Lulu, unsere Prinzessin...

Liebe Lulu, alles erdenklich Liebe und Gute zu Deinem 11. Geburtstag

 

und vor allem: bleib auch in deinem nächsten Lebensjahr so fit, wie Du es jetzt noch bist.

Im März 2018

 

haben sich Fee Mina und Fhina aus dem Vogelnest die Flügel gestutzt und sind nach Delmenhorst geflattert., genauer gesagt am 11. März. Fee Mina fand das alles recht unspektakulär und wollte dies nun dann doch kein 2. Mal erleben.... während Fhina zum Schluss zur Erkenntniss kam, dass man das doch noch ein 2. Mal machen könnte.  Wir lieben sie trotzdem!!!!! ♥♥♥♥♥

 

Dir, liebe Nicole, unsere ♥lichsten Glückwünsche zur bestandenen Jugendbeurteilung.

Manchmal geht es nicht anders...... Das Vogelnest verlassen hat  im Januar 2018 Flamara. Sie hat ein tolles neues Zuhause bekommen. Gesehen, verliebt in diese tolle Hünidin und gleich mitgenommen von Kathrin. Dort ist sie jetzt die einzige, was sie bestimmt geniesst. Kathrin hat mir geschrieben, dass sie jetzt anfängt mit Flamara zu trailen, super Sache. Wenn die Nasenarbeit nur ansatzweise so toll funktioniert wie bei dem Papa, dann ist sie hoch talentiert. Wir wüschen alles erdenklich Liebe und Gute für Euer künftiges Zusammenleben.

Wo schläft Lulu am Liebsten?????

 

Natürlich im Bett!!!!!

 

Aber nicht in ihrem!!!!!

Im  März 2018

 

habe ich Emil von den Nornen und seine Familie besucht. Emil ist 2 Monate jünger als Bandit und hat schwerste DM-Symtome, ist nachgewiesener Doppelträger der SOD1-Mutation. Das lebende Beispiel einmal mehr, warum der Test so wichtig ist, warum es so wichtig ist, dass keine Doppelträger mehr geboren werden.

 

Bilder von Emil.....

 

Auf mein Bitten hat Emils Frauchen mir ihren Weg mit Emil beschrieben......

 

 

Degenerative Myelopathie

 

Wir besitzen einen blonden Hovawart Rüden 8 ¾  Jahre alt, sein Name ist Emil. Emil kam mit 9 Wochen in unser Haus und machte unser Glück perfekt.  Da er sich so toll entwickelte und ein tolles Wesen hatte,  wurden wir immer wieder animiert, ihn doch bitte auf Ausstellungen zu zeigen  und mit ihm in die Zucht zu gehen. Wir durchliefen mit ihm alle nötigen Prüfungen, die Ausstellungen  waren mit ihm so erfolgreich, dass er sehr schnell die VDH Championat erlangte.  Er wurde sehr sportlich geführt und hatte sehr viel Spaß an jeder Form der Arbeit, kurzum er ist ein Traumhund und die Arbeit als Team Mensch/ Hund war eine riesen Freude.

 

Emil ist im  November  2016 an DM erkrankt.

 

Obwohl Emil bereits im Jahr 2015 getestet wurde und das Ergebnis DM/DM war, glaubten, hofften wir, dass diese Erkrankung bei ihm nicht ausbrechen würde ( Emil wurde getestet, als wir erfuhren, das seine Mutter an DM erkrankte … Emil war zu diesem Zeitpunkt aktiv in der Zucht und wir wollten sicher gehen, das keine Doppel -  Verpaarungen des SOD 1 – Gens  entstehen).

 

Im November 2016 begann Emil mit der linken Pfote zu humpeln. Immer wieder  begann er seine Pfote hochzuziehen, er mochte sie oft nicht aufsetzten. Wir dachten bei diesem Verhalten nicht an DM, er hat sich irgendetwas in die Pfote getreten oder hat sich versprungen. Wir bemühten uns um medizinische Aufklärung, es konnte jedoch  bei allen, intensiven Untersuchungen der Pfoten und des Bewegungsapparates nichts festgestellt werden.

 

Das Humpeln kam und verschwand, bei einem Tierarztbesuch im März 2017, humpelte er wieder.

 

Der Tierarzt, ein erfahrener Hovawart Kenner und Züchter untersuchte ihn erneut und beim Test des Rückstellreflexes  stellte Emil seine linke  Pfote nicht mehr in die natürliche Position.

 

Der Tierarzt, der uns bei allen vorher gegangenen Untersuchungen begleitete, schaute uns tiefbetroffen  an,  er musste nichts sagen, wir wussten was er hätte sagen wollen.

Er riet uns, Emil im Training zu lassen, seine Muskeln weiterhin gut zu trainieren und ihn nicht zu schonen.

 

Wir fuhren weiterhin mit ihm Fahrrad, die schnellere  Gangart bekam ihm gut, er schliff nicht mit der linken Pfote und er hatte, wie immer Spaß.

Diese Freude hielt jedoch nur kurz an, die DM kommt in Schüben….  und immer wenn man gerade Hoffnung schöpft, kommt der nächste Schub in die falsche Richtung.

 

Ab Mai 2017 verschlechterte sich sein Zustand weiter.

 

Emil versprang sich immer häufiger beim Laufen, der Grund dafür war, dass nicht mehr nur die Pfote nicht mehr funktionierte,  jetzt war es auch das gesamte  Bein. Emil war dann immer total irritiert und verunsichert…. Er setzte sich dann immer  und bearbeitete sein linkes Bein durch kauen und schlecken (ein an MS erkrankter Freund sagte uns, das ist als ob dein Bein eingeschlafen ist, du willst es  massieren, wieder zum Leben erwecken).  Er überkreuzte di e Beine immer häufiger, das Pinkeln auf 3 Beinen wurde immer schwieriger.

Unsere sportlichen Fahrradrunden wurden immer kleiner, er schaffte unsere Runden nicht mehr.

Immer häufiger verlor er die Balance, kippte um, fiel  auf seine linke Hüfte.

 

Wenn man sich mit dieser Erkrankung befasst, liest man unter anderem, von der Schmerzfreiheit  im Krankheitsverlauf.

 Das kann ich nicht bestätigen! Die Krankheit an sich verursacht wohl keine Schmerzen,  aber das Fallen, das Straucheln, die teilweise verdrehten Gliedmaßen  verursachen Schmerzen und Beschwerden.

 

Wir haben darum im Juni, Juli 2017 begonnen, Emil mit einem leichten Schmerzmittel zu unterstützen ( jetzt bekommt er regelmäßig  Metacam ).

Im August 2017 mussten wir unser Fahrradtraining einstellen, durch das linke Bein war schnelle Koordinierung  der Hinterläufe nicht mehr möglich.

Im Haus untersagten wir ihm,  uns  ins Ober- und Kellergeschoss zu folgen, denn  die Treppen konnte er nicht mehr sicher benutzen, wir wollten einen Treppensturz unbedingt vermeiden.

Wir stellten bei Emil immer größere Unsicherheiten fest. Das Spielen mit seinem, auch bei uns im Haus lebenden, Sohn Anton, stellte er ein, er wurde deutlich ungnädiger im Umgang mit seinem jungen Sohn.

Im September 2017 bekamen wir die ersten Probleme auf unseren gemeinsamen Spaziergängen.

Die Koordination des linken Bein wurde immer schwieriger, das kostet  Kraft und Kondition. Es kam der Moment, wo Emil nicht mehr laufen wollte und konnte, ich musste die beiden Hunde an Ort und Stelle zurücklassen und das geparkte Auto holen, um Emil transportieren zu können.

Dieses Gefühl, die Hunde zurückzulassen, wegzugehen, wünsche ich niemanden!

Die Spaziergehrunden wurden zukünftig nach anderen Kriterien ausgewählt, um diese Vorfälle zu vermeiden.

Emil trug in dieser Zeit schon ein  extra angefertigtes Spezialgeschirr, um ihn besser stützen und heben zu können, denn einen 40 Kilo Hovawart trägt man nicht mal so durch die Gegend.

Im November 2017  kam ein erneuter Schub, dieser Schub war so heftig und die Folgen waren,  dass Emil nicht mehr eigenständig laufen konnte,  Unterstützung beim Laufen und Aufstehen benötigte. Er trug jetzt auch permanent  Pfotenschutz,  da das Schleifen der Pfote eine extreme Abnutzung der Krallen und Verletzungen der Haut verursacht.

Damit Emil uns weiterhin auf Spaziergängen begleiten konnte, haben wir einen Rolli angeschafft, wir begannen ihn daran gewöhnen zu wollen.

Emil nahm diesen Rolli zu Beginn nicht an, er war nicht bereit, sich auch nur einen Zentimeter in diesem Teil zu bewegen, wir waren verzweifelt.

So verging der November/ Dezember 2017 wir schleppten unseren Emil durch die Gegend (da  mein Mann und ich beide groß sind, war es möglich….).

Wir beide dachten oft über ein Ende von Emils Leben nach, nur jede Sekunde jeder Blick von Emil hinderte uns daran …. wie heißt  es: der Hund lacht Dich an und stirbt hinten!

 Es stimmt, er lacht dich an ….

Emil ist unser 5 Hund.  Wir haben also, das Prozedere der Trennung durch Alter oder Krankheit schon häufiger erlebt, aber diese Erkrankung toppt alles. Es wird immer  wieder die sehr gute mentale Fitness von DM erkrankten Hunden beschrieben, das kann ich nur unterschreiben, genau das macht die Erkrankung zur emotionalen Hölle für uns Menschen.

Wir haben Emil dann doch noch an den Rolli gewöhnen können, er nimmt ihn jetzt begeistert an.

Er kann uns jetzt wieder auf Spaziergängen  begleitet und hat deutlich mehr Kraft und dadurch auch seine Lebensfreude zurückbekommen, wir hoffen es bleibt noch ein Weilchen so.

Wir haben jetzt März 2018, der Termin zur Euthanasie ist erst einmal verschoben und wir hoffen auf möglichst lange Zeit

Wir werden von vielen Hovawart Freunden angesprochen, wie gut es Emil doch geht, das ist auch so und soll so sein.

Wir sind sehr froh darüber, dass wir  die finanziellen Möglichkeiten und rein organisatorisch dazu in der Lage sind, diese Situation zu meistern.

 

Unsere     Kosten die      sich durch die Erkrankung       addiert haben,  belaufen sich auf ca.  € 6000,00.-, wir leben in einem Einfamilienhaus mit Garten, haben dadurch keine langen Wege um mit einem behinderten Hund ins Grün zu gelangen.

Warum erwähne ich das hier?

Weil all das zu dem sowieso schon vorhandenen Leidensdruck noch on Top die Gesamtsituation erschwert.

 

Wie sich alle vorstellen können, bin ich Befürworter  des SOD1 Test…

 

Anja Rienau

Deckrüdenbesitzerin in der IHF

Im Februar 2018

 

kam das 1. HD-Ergebnis der F'lis aus dem Vogelnest ins Haus der Züchterin geflattert. Filians Ergebnis ist eine sehr schöne B1 Hüfte. Wir gratulieren und hoffen, dass die restlichen F'lis jetzt auch die TÄ in der Umgebung zwecks HD-Röntgen anfliegen.

 

 

Und unsere beiden? Wachsen und gedeihen, hätte ich fast geschrieben. Dem ist allerdings nicht ganz so.....  Bandit hat es am Valentinstag zerrissen. Weichteilquetschung in der linken Schulter. Wer schon einmal einen Hund minutenlang vor Schmerzen hat schreien hören, weiß, dass einem das immer in den Ohren hängen bleibt. Jetzt wächst er.... in die Breite, leider..... aber sobald der Schongang vorbei ist, hat er bald wieder seine schicke sportliche Figur. Bevor er auf Glatteis gestürzt ist, haben wir noch dies Video gebastelt

Den Januar 2018 gab es auch.......

 

allen uns lieben ein gesundes neues Jahr.

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© Tanja & Thorsten Heusmann