Bendix vom Drei-Städte-Eck
Bendix vom Drei-Städte-Eck

Um die Forschung rund um die Erkrankung 'Degenerative Myelopathie'  beim Hovawart zu unterstützen hat Reinhold Eysel in Zusammenarbeit mit der Margarethe Steiff GmbH den 'Dex' herstellen lassen. Ein paar wenige gibt es noch => hier

 

Die traurige Geschichte von 'Dex'  hier ebenfalls nachzulesen.

 

Uns berührt das Thema sehr, wir sind daran interessiert, dass die Forschung weitergeht, dass alle Ursachen, die zum Ausbruch dieser Krankheit führen, erforscht werden. Aus diesem Grund ist 'Dex' der Hovawart in plüsch bei uns eingezogen.

2017 im August

 

Ein ganz großes Thema im RZV ist zur Zeit das Thema 'Degenerative Myelopathie'. Die Krankheit entsteht u.a. durch die Mutation des SOD1-Gens. Es gibt Hovis, die  frei von dieser Mutation sind, => N/N; dann gibt es Merkmalsträger, die die Mutation, vereinfacht formuliert, einfach tragen und nicht an der DM erkranken => N/DM. Und dann gibt es leider Hovawarte, die die Mutation doppelt tragen => DM/DM und mit sehr großer Wahrscheinlichkeit ab dem 6. Lebensjahr die ersten Symptome dieser schrecklichen Krankheit anzeigen.

 

Der Test erfolgt durch eine einfache Blutentnahme beim Tierarzt, der das Blut dann an Laboklin einsendet, dort wird der Test auf die Mutation des SOD1-Gens durchgeführt.

 

Leider gehört der Nachweis des Tests nicht zu den zuchtrelevanten Erfordernissen im RZV. Viele verantwortliche Züchter und Deckrüdenbesitzer lassen mittlerweile ihre Zuchthunde testen, damit künftig die Zahl der Doppelträger signifikant reduziert werden kann. Denn leider ist diese Zahl in den letzten Jahren gestiegen und somit auch das Leid der Hunde und der traurigen Besitzer....

 

Wir haben Bendix testen lassen, leider erst jetzt....

 

Er ist Träger der Mutation, sein Ergebnis lautet N/DM. Wir sind sehr froh, dass er mit großer Wahrscheinlichkeit nicht erkranken wird. Auch sind wir sehr froh, dass er eine  freie Hündin im letzten Jahr belegen durfte und seine Nachkommen ebenfalls mit großer Wahrscheinlichkeit  nicht erkranken werden.

 

Einige seiner Nachkommen, bzw deren Besitzer, haben Zuchtambitionen. Hier ist es jetzt wieder sehr wichtig, dass insbesondere diese Hunde getestet werden. Es besteht die Chance, dass wieder DM-freie Hunde getestet werden, aber eben auch die Möglichkeit, dass es ebenfalls Träger-Tiere sind, so wie Bendix N/DM (heterozygot) getestet werden. Und diese Hunde sollten definitiv nur mit N/N getesten Hunden verpaart werden. Denn aus N/DM - N/DM Verpaarungen können DM/DM Hunde entstehen.

 

Viele andere und wir haben die Hoffnung, dass, bis es soweit ist, der Test im RZV zur festen Zuchtauflage geworden ist.

 

Als ein Hochrisikofaktor für die Entstehung der Krankheit DM gilt die

Mutation des SOD1-Gens.

 

Noch ein Wort..... zur Schmerzlosigkeit....

 

Von Testgegnern wird u.a. immer wiederholt, dass diese Erkrankung für den Hund schmerzfrei sein soll.

 

Schmerzfrei für den/die Besitzer ist die Beobachtung dieser Erkrankung bei dem eigenen Hund mit Sicherheit nicht.

 

Ich empfinde die Aussage mehr als nur sehr zynisch!

 

Und ja, es gibt den Hinterhand-Rolli.... es mag auch sein, dass das Leben mit Rolli für den Hund lebenswert ist...

 

Wir können das nicht leisten, im akuten, schweren Stadium dieser Erkrankung.

 

Beginnende Hinterhandlähmung bedeutet hier das fast sofortige Todesurteil. Da wir mit unseren Hunden in einer Wohnung, auf der Etage, ohne Fahrstuhl leben.

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© Tanja & Thorsten Heusmann